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Die Zerstörung unseres Holzlandwaldes hat begonnen – zugunsten von Aktionären und politisch motivierten Klimazielen

“W20” – in den Karten der Vorranggebiete im  Regionalplan “Ostthüringen”- so heißt im Auftrag der Klimarettung die Zerstörung zusammenhängender Waldgebiete unseres Holzlandes.

Es ist inzwischen unumstrittene Tatsache- je mehr Windräder, um so teurer wird der Strom für uns, weil schlicht die Speicher fehlen. (Link zur Grafik der Stromerzeugung –hier)

Einen Stop gibt es nicht. Die Energiewende folgt einzig ideologischen Zielen, getrieben durch die Windlobby und Gläubigern, die mit riesigen Kapitalbeteiligungen sich hohe Renditen “an den Erneuerbaren” versprechen- siehe hier : “ABO Energy: Gläubiger der Anleihe unterstützen Sanierungskurs

Anmerkung: bei dieser einzigen Anleihe geht es um 38 Mio EUR Industrie-und Bankschuldverschreibungen, bei einem Gesamtvolumen von 80 Mio EUR, aktuelle Rendite 7,75%.

Übrigens: Dass man in diesem Sektor gut Geld verdienen kann, zeigen die aktuellen Beteiligungen der  Gründer von Abo Wind. Aus einem kleinen Planungsbüro wurde ein internationaler Konzern. Die beiden Gründer halten je 26% der 9,2 Mio Aktien des Unternehmens, aufgeteilt auf ihre Familienmitglieder.  Wen interessieren da schon die “relativ wertlosen Kiefern” im südlichen Holzlandwald, weit weg vom Firmenstandort Wiesbaden.

Umgesetzt und unterstützt wird alles durch unsere Regierungspolitik. Während andere Länder wieder auf Atomkraft mit dezentralen Anlagen setzen, setzt Deutschland u.a. auf Waldrodung, um noch mehr ineffiziente WKA zu installieren. Es geht ja auch nur um “Wirtschaftswald” oder“Nutzwald”– so die Projektleiterin von Abo-Wind. Der Eingriff in den Wald durch Windräder sei „sehr gering“  und beanspruche oft weniger Fläche als beispielsweise Wanderparkplätze oder forstwirtschaftliche Holzlagerplätze. Überzeugt euch anhand der folgenden Bilder selbst von den “sehr geringen” Eingriffen.

Alle regional politisch Verantwortlichen verstecken sich hinter den “beschlossenen Flächenzielen von 2%”, die umzusetzen sind. Es geht schon lange nicht mehr ums Klima.

 

Am Hermsdorfer Kreuz beginnt jetzt der sogenannte Waldumbau.

Zunächst  werden 5 WEA mit einer Blattspitzenhöhe von 245 m von ABO Wind (aktuell ABO Energy GmbH&Co.KGaA) – als neue “Wahrzeichen” des SHK  bis 2028 entstehen.

Wer noch windradfreie Blicke erhaschen will, muss sich beeilen. Südlich der Autobahnabfahrt Hermsdorf Süd sind die Rodungen für die ersten Anlagen schon erfolgt, Flächen aufgeschottert und “umweltverträgliche” Flächen in Größen von Fußballfeldern entstanden, sichtbar nur, wenn man die Schotterstraßen mal reinfährt (unser Vorsitzender Volkhardt auf dem Fahrrad im Größenvergleich).

Unser Vorstand hat in einem Schreiben an Bundeskanzler Friedrich Merz  ihn zu einer Wanderung von “WEA Standort zu WEA Standort” eingeladen, um ihm den „naturverträglichen Ausbaus der erneuerbaren Energien” vor Ort zu zeigen.

Verschafft euch selbst ein Bild vor Ort!

 

Im Auftrag des Vorstandes

Michael Pflügner